Die "V" Bauphase

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In den letzen Jahren des 19. und 20. Jahrhunderts wurde die Burg immer beliebter als Ausflugsziel.

 

Zur Jahrhundertwende vom 18. zum 19. Jahrhundert wurde der Verein „D’ Araburger“ gegründet, dessen Ziel es war, die Araburg als Touristenattraktion zu vermarkten. Die Reste des Bergfrieds wurden aufgemauert, mit Zinnen und einem pyramidenförmigen, flachen Dach versehen, sein Erscheinungsbild wurde mutwillig verändert.
Außerdem stellte der Verein fest, die Pallasnordwand stelle eine Gefahr für die Besucher dar, sie wurde aber nicht gesichert und bewahrt, sondern untergraben und zum Einsturz gebracht. Die umstürzende Wand riss auch noch die Küche mit ihrem markanten Kamin, sowie das darunterliegende Gewölbe der Zisterne mit.
Im Zweiten Weltkrieg diente die Kapelle der Araburg den Soldaten der SS als Lagerraum. Diese sprengten sie bei ihrem Rückzug, um ihre Vorräte nicht dem näherkommenden Feind in die Hände fallen zu lassen. Aber auch die Russen, welche die Burg „befreiten“ hinterließen ihre Spuren.

Seit 1991, als Lehner den Zustand der Araburg festhielt, wurden weitere Maßnahmen zur Erhaltung der noch vorhandenen Bausubstanz gesetzt. Die Kapelle wurde teilweise wieder aufgemauert und mit einem Dach versehen, um dem weiteren Verfall des Gemäuers Einhalt zu gebieten. Das Dach des Torturmes wurde erneuert und der Keil des Bergfrieds, von dem bei einem Unwetter ein Teil abgebrochen war, gesichert.
Außerdem wurden im Burghof eine Freiluftbühne und tribünenartig angeordnete Bänke für die Zuschauer errichtet. In Kaumberg bildete sich daraufhin eine Theatergruppe, die nun jedes zweite Jahr in den Sommermonaten am Wochenende die Bühne bespielt. Ein Teil des Gewinns wurde für die Erhaltung der Burg gespendet. Davon wurde bisher die Versorgung der Araburg mit Elektrizität und der Anschluß an die örtliche Wasserversorgung u nd die Renovierung der Toiletanlagen.

 

Im Torturm wurde in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts die Möglichkeit ausgebaut, in einfachen Zimmern sein Nachtlager in den historischen Mauern aufzuschlagen. Nach den Plänen der Gemeinde und der Burgschauspieler so soll in nächster Zeit auf den Resten des Stalles in der Vorburg ein Zubau entstehen der sowohl die Gastronomischen Möglichkeiten als auch den Theateraufführungen eine Alternative zum Wetterabhänigen Burghof geben soll.

Aktualisiert ( Mittwoch, den 04. Juni 2008 um 09:39 Uhr )  
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Sommerspiele

Alle zwei Jahre finden in der Arena im Burghof Sommerspiele statt. Die Kaumberger Burgschauspieler, eine Laientheatergruppe die sich dem erhalt der Araburg verschrieben hat stellt sich vor!
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